Im Moment bezieht es sich hauptsächlich auf Anbieter in Deutschland und dem Euroraum, die das Traden mit Futurs in Deutschland anbieten.
Für mich ist noch nicht klar, wie es sich für den Fall verhält, dass mit außereuropäischen Brokern und CME Plätzen gehandelt wird.
Auch könnte es sein, dass es ausländischen Brokern untersagt wird deutsche Kunden anzunehmen.
Eine Lösung wird von der BaFin direkt mit vorgeschlagen. Diese wird meiner Meinung nach allerdings nicht für viele Trader durchführbar sein.
"Im Übrigen kann sich ein Kleinanleger bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen als professioneller Anleger einstufen lassen und nach der Erlangung dieses Status den Zugang zu unbeschränkten Futures erhalten. Die Einstufung als professioneller Kunde nach § 67 Abs. 6 WpHG steht dem Kleinanleger offen, wenn er aufgrund seiner Erfahrungen, Kenntnisse und seines Sachverstandes in der Lage ist, eine Anlageentscheidung zu treffen und die damit verbundenen Risiken angemessen zu beurteilen. Eine Änderung der Einstufung kommt nach dem Willen des Gesetzgebers in Betracht, wenn mindestens zwei der in § 67 Abs. 6 Nr. 1 bis 3 WpHG genannten Kriterien erfüllt sind."
Es bleibt weiter spannend, wie der Gesetzgeber und seine Aufsichtsbehörden, versuchen, die Anleger weiterhin von den Kapitalmärkten fernzuhalten.
MR79
"My only task as a trader is to protect my capital (risk management), the market will take care of the profits."
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Ich habe Birger ne Mail geschrieben, dass er endlich mal bei WHSelfInvest "Sierra Chart" platzieren soll. Wäre die Lösung für viele - meine Pläne sind mit den neuen Beschränkungen im Prinzip nicht umsetzbar.
Auszug:
...
Das würde sich aber gerade für das EUREX Trading ändern, wenn WHS nun endlich mal mit Sierra Chart Kontakt aufnehmen würde. Ziel sollte sein, dass WHS diese Plattform vollständig integriert - dann könnten Sie den gesamten ernsthaften EUREX Tradingmarkt leerfegen (wettbewerbstaugliche Intraday Margins vorausgesetzt).
Warum?
1. SC arbeitet daran unabhängig von allen anderen Partnern zu werden - sie benötigen NUR den Broker, Reseller
2. SC hat einen eigenen Datafeed - auch für die EUREX (Denali Feed)
3. SC hat ein eigenes Order Routing System (Teton Order Routing)
4. SC Hat somit ALLE Server in Frankfurt - niedrigste Latenzen sind möglich - single Ansprechpartner bei der technischen Abwicklung
5. SC hat dadurch das RISK MANAGEMENT voll in der eigenen Hand und bietet Interfaces. Damit könnten die Risiken früh- und umfassend bewertet werden, so dass da jegliches RISK Mgmt. eingesetzt werden kann.
6. SC muss dringend skalieren, da die fixen EUREX Kosten sehr hoch sind - die suchen also dringend Partner, die Kunden mitbringen
Ziel wird es ja sein, die Nachschusspflicht abzuschaffen, was nur mit einem klaren RISK Management und dem Auto-Closen von Trades funktioniert. Es gibt dafür technologisch keinen besseren Partner als SC.
...
Grüße
Koepisch
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Danke für deine initiative in Richtung Birger.
Was waren denn deine Pläne, falls man fragen darf?
Ob das einfache Anwenden von RISK Managment und Auo-Closing ausreichend sein wird, um den Anforderungen der BaFin zu entsprechen, müsste wahrscheinlich individuell geprüft werden. Hier scheint mir eher das Ziel der Abschaffung zu sein, anstatt dass eine technische Lösung gesucht wird.
MR79
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Danke für deine initiative in Richtung Birger. Was waren denn deine Pläne, falls man fragen darf? => Ich hatte alles ohne Firmengründung ausgerichtet, da es für mich viel mehr Aufwand und sehr viel weniger Rendite bedeutet.
=> Aktuell sehe ich auch ein großes Problem mit dem "auf Professionellen Trader" hochstufen lassen. In einigen Videos geht man davon aus, dass man das einfach dem Broker mitteilt und man dann nur etwas mehr Gebühren bezahlt. Ich gehe aber davon aus, dass der Wortlaut des deutschen Gesetzes gemeint ist und diese notwendige Einstufung ist für mich nicht zu schaffen.
Ob das einfache Anwenden von RISK Managment und Auo-Closing ausreichend sein wird, um den Anforderungen der BaFin zu entsprechen, müsste wahrscheinlich individuell geprüft werden. Hier scheint mir eher das Ziel der Abschaffung zu sein, anstatt dass eine technische Lösung gesucht wird. => Im Vertrag muss nur "Keine Nachschußpflicht" stehen, dann greift das Gesetz ins Leere. Damit ist der "Schutz der Anleger" da, den die BAFIN erreichen möchte. Das wäre auf Brokerseite auf jeden Fall machbar. Übrigens steht auch heute zuerst der Broker in der Pflicht und NICHT der Trader. Also ist das auch schon heute ein "Broker Problem", was er aber aktuell über die Höhe der Margins und seiner Margin Call Policy regelt. Das macht er um SEIN Risiko zu steuern / zu minimieren. Der Broker müsste sich das dann von dem Trader holen, wenn das Konto weniger Haben ausweist, als benötigt.
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Ich habe WH SelfInvest auch direkt kontaktiert. Die haben, im Gegensatz zu Herrn Schäfermeier, auch umgehend geantwortet. Sie meinen mit CQG einen optimalen Partner gefunden zu haben und haben deswegen keine Pläne die neue SC Technologien zu verwenden oder den SC Bereich auszubauen.
Das ist etwas ernüchternd, die Antwort war aber sehr freundlich gefasst. An den neuen BAFIN Regularien sind sie aber bereits dran und optimistisch eine Lösung dafür zu finden.
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Da gehe ich auch von aus. Einfach mal beim Broker anfragen das man anders eingestuft wird, scheint mir auch ein wenig zu einfach.
Auch Als GmbH ist man nicht automatisch "Professional" solange die Anforderungen (nach deutscher Rechtssprechung) für "Pof." nicht erfüllt werden ist auch die Geselschaft nur Kleinanleger.
MR79
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SC kann, meines Wissens, aber angebunden werden, über CQG oder über IB. Schade ist natürlich das die das direckt Routing nicht unterstützen wollen. Daran were ich schon interessiert
Zu der Lösung gibt es auch schon Informationen.
MR79
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