Steuerhorror § 20 Absatz 6 Satz 4 - futures io
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Steuerhorror § 20 Absatz 6 Satz 4


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Steuerhorror § 20 Absatz 6 Satz 4

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JP Garcia View Post
Hallo Traders! Zuerst wollte ich mich bedanken für die ganze Info die ich bei euch mitbekommen habe. Richtig klasse!
Ich bin gerade beim lernen. Ich lerne zurzeit selbst mit Bucher und Internet aber ich will noch ein paar Kurse absolvieren. Also, bin ein Anfänger. (bis jetzt nur Simulator)
Aber.. bei mir ist die Frage angekommen... wie läuft es beim Steuererklärung? und jetzt bin ich hier gelandet.
Nach alle was ich von euch gelesen habe.. es schaut ein Thema für sich aus.. Und mir ist es klar dass die erste 1 oder 2 Jahre mehr Verlust als gewinn haben könnte.
Was könnte ihr mir empfehlen wenn es eure Situation wäre? Direkt ein UG gründen bevor in Real anfange? Zuerst mit ein Steuerberater in Verbindung setzen?

Ich freue mich auf eure antworten.
Sorry für die Schreibfehler.. bin ein Spanier in Deutschland

Garcia

Na dann, zuerst einmal willkommen im Forum !

Und ich wäre sehr zufrieden, wenn mein Spanisch so gut wäre wie dein Deutsch.

Aber zum Thema: Bevor du daran denkst eine Firma zu eröffnen, zunächst mal die Frage, inwieweit du bereits profitabel LIVE handelst bzw. gehandelt hast.
Falls das nicht der Fall ist, solltest du vielleicht erst einmal einen kleinen Account eröffnen und die Micro-Kontrakte handeln....dafür musst du nicht so viel Startkapital aufwenden, bekommst ein Gefühl dafür wie es ist mit echtem Geld zu handeln, und bei den möglichen Verlusten wird dich die neue Regelung der Verlustbeschränkung auf 20.000 Euro / Jahr mit ziemlicher Sicherheit nicht betreffen.

"If you don't design your own life plan, chances are you'll fall into someone else's plan. And guess what they have planned for you? Not much." - Jim Rohn
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  #102 (permalink)
JP Garcia
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Daytrader999 View Post
Na dann, zuerst einmal willkommen im Forum !

Und ich wäre sehr zufrieden, wenn mein Spanisch so gut wäre wie dein Deutsch.

Aber zum Thema: Bevor du daran denkst eine Firma zu eröffnen, zunächst mal die Frage, inwieweit du bereits profitabel LIVE handelst bzw. gehandelt hast.
Falls das nicht der Fall ist, solltest du vielleicht erst einmal einen kleinen Account eröffnen und die Micro-Kontrakte handeln....dafür musst du nicht so viel Startkapital aufwenden, bekommst ein Gefühl dafür wie es ist mit echtem Geld zu handeln, und bei den möglichen Verlusten wird dich die neue Regelung der Verlustbeschränkung auf 20.000 Euro / Jahr mit ziemlicher Sicherheit nicht betreffen.

Danke für deine nette Antwort!

Ja, genau des habe ich geplant. Erste mal mit Simulator bis ich mich sicher fühle und dann ein Live Konto mit wenig Startkapital um alle Psychologie Faktoren zu kämpfen.
Und jetzt komme ich auf noch weitere Fragen.. Soll ich ein Steuerberater suchen die auch DATEV-Format herstellen kann, obwohl ein klein Startkapital ist? bzw. auch en Broker?
Da ich mir die Micro-Kontrakte anfangen werde und die weniger Liquidität haben.. mach es schwieriger zum tradern?
Nach mein Personalität denke ich dass ich Scalping am meisten machen werde.

Hoffentlich wenn ich so weit bin um in Live zu handeln, ist die Steuerhorrorgesetzt von Tisch schon weggeräumt.

Vielen Dank und gute Trading!

Garcia

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  #103 (permalink)
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JP Garcia View Post
Und jetzt komme ich auf noch weitere Fragen.. Soll ich ein Steuerberater suchen die auch DATEV-Format herstellen kann, obwohl ein klein Startkapital ist? bzw. auch en Broker?
Da ich mir die Micro-Kontrakte anfangen werde und die weniger Liquidität haben.. mach es schwieriger zum tradern?
Nach mein Personalität denke ich dass ich Scalping am meisten machen werde.

Hoffentlich wenn ich so weit bin um in Live zu handeln, ist die Steuerhorrorgesetzt von Tisch schon weggeräumt.

Wenn du zunächst nur die Micros handelst, wirst du sehr wahrscheinlich nicht von dem neuen Steuergesetz betroffen sein, da du die 20.000 Euro der Verlustverrechnungsbeschränkung vermutlich nicht ausschöpfen wirst.

Übrigens ist die Liquidität bei den Micros nicht wirklich geringer im Vergleich zu den E-Minis. So hast du z.B aktuell beim NQ ein Volumen von ca. 440.000, und beim MNQ sogar 962.000....das heißt also, dass du dir über die Liquidität der Micros keine Gedanken machen musst.

Und meiner Meinung nach macht es durchaus Sinn, sich jetzt schon nach einem kompetenten Steuerberater umzuschauen, da du deine Trades ja trotzdem EINZELN dem Finanzamt nachweisen und darlegen musst.

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Handelt hier jemand aus Deutschland mit Prop-Anbietern wie topstep oder Oneup und hat bereits Erfahrung mit der steuerlichen Behandlung der Auszahlung von Gewinnen? Um der neuen Steuerregelung zum Umgehen plane ich mein Trading zu Oneup zu verlagern und hoffe weiterhin auf eine gewisse Logik bei den Entscheidern und die Abschaffung der Verlustbegrenzung. Beim meinem kurzfristigen Tradingstil kommen aufs Jahr gesehen sehr schnell 20k auf Verlustseite zusammen.

Ein Gewinn beim Proptrading möchte ich als Provsionseinkommen in einem Einzelunternehmen realisieren. Ich frage mich nur, ob man dann auch z.B. Umsatzsteuer-Voranmeldungen usw. abgeben muss und ob auf dieses Einkommen auch SV-Beiträge anfallen - voraussgesetzt man ist "nebenbei" noch in einem Angestelltenverhältnis.

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Moin nosast,

ich habe mich in letzter Zeit auch über Prop-Trading-Unternehmen informiert. Vor Jahren habe ich beide Unternehmen kurz ausprobiert. Zuerst TST, dann OneUp. Bei beiden Qualifikationen kam mir zu Anfang was dazwischen, so dass ich diese nicht weitermachen konnte und abgebrochen habe. Im Moment reizt mich der Gedanke des Prop-Tradings, da ich mit GmbH-Gründung hadere, da das Ganze deutlich mehr zeitlichen und auch finanziellen Aufwand bedeutet.

Jetzt rein von den Möglichkeiten, das Ganze sinnvoll aufteilen zu können, würde mir die Kombination von OneUp (US-Börsen, Datenfeed: kostenlos!), TopStepTrader (als Professional eingestuft! Eurex: 69 USD/Monat) und FTMO für Forex gefallen.

Wenn Du ein Gewerbe anmeldest, also ein Einzelgewerbe hast, dann ist es grundsätzlich egal, wie Du das Geld verdienst. Da macht Trading keine Ausnahmen, wenn das Geld per Rechnungsstellung als Provision reinkommt.

Ich habe so ein Einzelunternehmen. Monatliche oder vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung ist da Pflicht. Du musst in Deinem Fall keine separaten SV-Beiträge entrichten, denn diese deckst Du über das Angestelltenverhältis ja schon ab, also gibts hier keine zusätzlichen Zahlungen, wenn Du Dich nebenberuflich selbstständig machst. Die Anzahl der Wochenarbeitszeit in Deinem Angestelltenjob spielt bei den Sozialversicherungsabgaben eine Rolle. Bei Teilzeit bzw. Minijob ändern sich die Bedingungen. Hier im Internet recherchieren.

Bist Du nicht angestellt, dann musst Du als Freiberufler oder Selbstständiger in Deutschland Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge entrichten. Eine Rentenversicherungspflicht entfällt. Soweit ich weiß, gilt die Kranken- und Pflegeversicherungspflicht für jede Person in Deutschland, man ist ja auch als Kind schon über einen Elternteil "pflichtmitversichert".

Wenn Du eine Kapitalgesellschaft gründest, und Dich selbst als Geschäftsführer anstellst, um Dir ein monatliches festes Gehalt zu bezahlen, dann bist Du ebenso von der Rentenversicherungspflicht befreit, auch von der Berufsgenossenschaft in Sachen gesetzlicher Unfallversicherung. Beide sind wohl freiwillig möglich. Das gilt jedoch dann nicht mehr für Deine Angestellten: da gilt dann wieder die Pflichtversicherung.

Viele Grüße,
Renkotrader

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Hi renkotrader,

vielen Dank für deine ausführliche Erläuterung.

Da ich nur CME-Futures trade habe ich mich eigentlich schon für OneUp entschieden sofern ich den Weg Proptrading gehe. Die Steuerregelung lässt mir bei meinem Tradingstil aber leider keine andere Wahl und die GmbH-Gründung rein fürs Traden ist mir zuviel Overhead. Der Fokus soll ja auf Trading sein und nicht auf der Verwaltung einer GmbH. Das Modell von ride passt auch überhaupt nicht, da hier so gut wie keine guten Broker unterstütz werden - ich will also der ganzen Buchhaltungspflicht entgehen und lieber die Provisionen als Einnahmen verbuchen.

Die USt-Voranmeldung ist sicher auch lästig aber kein Vergleich zum Overhead einer Kapitalgesellschaft. Das man keine SV-Beiträge im Falle der Nebenberuflichkeit abführen muss ist super. Aus aktueller Sicht sehe ich für mich keine bessere Möglichkeit dem Verlustbeschränkungsthema zu umgehen.

Ich denke ich starte mal eine Combine im Mai. Solange man sich nix auszahlen lässt, kann man ja mit Anmeldung des Unternehmens warten. Mal schauen ob ich es überhaupt zum funded account schaffe ;-)

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Hallo nosast,

wenn ich das mache, dann starte ich auch mit OneUp. Ist eine solide Basis, wenn man die Qualifizierung schafft. Man muss sich eben genug Zeit einplanen, sich nicht unter Druck setzen, das in einem Monat abzureißen, denn sowas geht in der Regel schief. Besser zwei oder drei Monate einplanen und sich dann freuen, wenn es in dieser Zeit klappt. Es ist immens wichtig, gegen keine einzige der vorgegebenen Regeln zu verstoßen, denn da gibts keine Gnade: im selben Moment ist man draußen.

Wer Probleme hat, sich an seine Regeln oder sein Risikomangement zu halten, der tut sich immens schwer mit der Qualifikation. Qualität im Trading ist ein wichtiger Punkt.

Ride passt mir auch überhaupt nicht mit diesen Brokern, da werde ich das Ganze dann selbst machen, wenn es soweit ist.

Beste Grüße,
Renkotrader

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nikto
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Nur zur Info falls ihr es nicht wisst. Bei Oneuptrader gibt es für Funded Trader eine Regel, du musst für 3 Monate alle 14 kalendertage im Plus sein. Im Klartext du kannst in den ersten 2 1/2 Monate 10 K gewinn machen aber in den letzten 14 tagen 1 USD Verlust, dann verlierst du den Funded Account und bekommst nicht mal alle Gewinne. Wegen dieser Regel ist Oneuptrader für mich nicht empfehlenswert.

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Nur zur Info falls ihr es nicht wisst. Bei Oneuptrader gibt es für Funded Trader eine Regel, du musst für 3 Monate alle 14 kalendertage im Plus sein. Im Klartext du kannst in den ersten 2 1/2 Monate 10 K gewinn machen aber in den letzten 14 tagen 1 USD Verlust, dann verlierst du den Funded Account und bekommst nicht mal alle Gewinne. Wegen dieser Regel ist Oneuptrader für mich nicht empfehlenswert.

Diese Regel kenne ich tatsächlich noch nicht. Hast du dazu die Quelle wo man das genauer nachlesen kann? Interessant auch zu wissen, was nach diesen 3 Monaten passiert mit dieser Regelung.

EDIT: Habs gefunden: "must have a positive PnL greater than $0 at the end of the first 15 calendar days and each 15 days, but only for the first 90 days."

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nikto View Post
Nur zur Info falls ihr es nicht wisst. Bei Oneuptrader gibt es für Funded Trader eine Regel, du musst für 3 Monate alle 14 kalendertage im Plus sein. Im Klartext du kannst in den ersten 2 1/2 Monate 10 K gewinn machen aber in den letzten 14 tagen 1 USD Verlust, dann verlierst du den Funded Account und bekommst nicht mal alle Gewinne. Wegen dieser Regel ist Oneuptrader für mich nicht empfehlenswert.

Ich kenne diese Regel auch, aber ich kann bestätigen, dass die (zumindest bisher) bei mir nicht angewendet wurde.

Mein Account ist schon seit mehr als 3 Wochen ca. $2.500 unter dem Höchststand, und bisher habe ich nichts von MES Capital gehört....

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Renkotrader View Post
Ride passt mir auch überhaupt nicht mit diesen Brokern, da werde ich das Ganze dann selbst machen, wenn es soweit ist.

Ich weiß, die Auswahl an Brokern beschränkt sich bis auf zwei Ausnahmen bisher ausschließlich auf das IB-Universum, aber es sollen in diesem Jahr auf jeden Fall noch vier weitere Broker dazukommen. Ich warte z.Zt. auch noch ein wenig mit der Brokerwahl ab.

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Hallo Leute,

bitte postet mal den Link zu dieser Ausnahmeregelung, denn den finde ich selbst über Google nicht:
"must have a positive PnL greater than $0 at the end of the first 15 calendar days and each 15 days, but only for the first 90 days."

Dankeschön!

Beste Grüße,
Renkotrader

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Hallo Leute,

bitte postet mal den Link zu dieser Ausnahmeregelung, denn den finde ich selbst über Google nicht:
"must have a positive PnL greater than $0 at the end of the first 15 calendar days and each 15 days, but only for the first 90 days."

Dankeschön!

Beste Grüße,
Renkotrader

Ich habe das von einem User im Forum gefunden; Punkt Nr. 4.


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Dankeschön,

man weiss jetzt aber nicht, ob diese Regel von 2019 noch gültig ist.
Es wäre gut, eine vollständige aktuelle Regelzusammenfassung zu haben für Qualifikation sowie Funded-Modus.

Viele Grüße,
Renkotrader

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Ende letzten Jahres war diese Regel noch in Kraft. Es wurde sich im Oneuptrader Forum darüber ausgetauscht, aus meiner Sicht sind e2t oder Apteros Oneup vorzuziehen.

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Hallo Leute,

bitte postet mal den Link zu dieser Ausnahmeregelung, denn den finde ich selbst über Google nicht:
"must have a positive PnL greater than $0 at the end of the first 15 calendar days and each 15 days, but only for the first 90 days."

Dankeschön!

Beste Grüße,
Renkotrader

Das steht nur in dem entsprechenden (und vertraulichen) Trader Agreement, das du mit MES Capital schließt. Dazu gibt es keinen Link.

OneUp schreibt dazu eigentlich nur ziemlich globalgalaktisch, dass "in den ersten 90 Tagen zusätzliche Regeln" implementiert werden KÖNNEN.

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Ende letzten Jahres war diese Regel noch in Kraft. Es wurde sich im Oneuptrader Forum darüber ausgetauscht, aus meiner Sicht sind e2t oder Apteros Oneup vorzuziehen.

Auch bei mir ist diese Regel festgeschrieben (Trader Agreement von Ende Februar 2021), sie wurde bisher nur schlicht und ergreifend nicht angewendet.

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Auch bei mir ist diese Regel festgeschrieben (Trader Agreement von Ende Februar 2021), sie wurde bisher nur schlicht und ergreifend nicht angewendet.

Für dich gut aber darauf hoffen würde ich nicht und lieber zur Konkurrenz gehen.

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nikto View Post
Für dich gut aber darauf hoffen würde ich nicht und lieber zur Konkurrenz gehen.

Ich werde für meine GmbH noch E2T und Leeloo Evaluationen starten, da die beiden auch Firmenaccounts zulassen.

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Hi Daytrader999,

welche anderen Prop-Trading-Unternehmen lassen Firmen-Accounts zu?

Beste Grüße,
Renkotrader

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Hi Daytrader999,

welche anderen Prop-Trading-Unternehmen lassen Firmen-Accounts zu?

Beste Grüße,
Renkotrader

Meines (bisherigen) Wissens sind Leeloo und E2T die einzigen (bekannteren) Anbieter, die Firmenaccounts zulassen. Topstep habe ich mir nicht näher angeschaut, weil die für mich nicht in Frage kommen. Von E2T habe ich die Aussage bekommen, dass das Gauntlet auf den "Privatnamen" laufen muss, aber für den funded account kann man dann mit Helios Capital vereinbaren, dass dieser über die eigene Firma läuft. Das sollte immer dann kein Problem sein, wenn man gleichzeitig auch Inhaber UND Geschäftsführer der Firma (in meinem Fall der GmbH) ist.

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Hi Daytrader999,

das mit dem Firmenaccount ist auf jeden Fall ein Thema, das mir wichtig ist. Weil es langfristig die bessere Wahl ist, darauf umzustellen. Zudem klappts dann auch problemlos mit dem eigenen Handelskonto: parallel zu Prop oder falls sich Prop nicht mehr rechnet durch den Splitt, dann anstelle von Prop.

Ja, es geht mit um UG bzw. GmbH, die Summe ist ja schnell zusammen, und dann als angestellter Geschäftsführer. Du denkst, das ist bei OneUp oder TST nicht möglich. Ansonsten müsste man dort noch mal nachfragen.

Beste Grüße,
Renkotrader

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Hi Daytrader999,

das mit dem Firmenaccount ist auf jeden Fall ein Thema, das mir wichtig ist. Weil es langfristig die bessere Wahl ist, darauf umzustellen. Zudem klappts dann auch problemlos mit dem eigenen Handelskonto: parallel zu Prop oder falls sich Prop nicht mehr rechnet durch den Splitt, dann anstelle von Prop.

Ja, es geht mit um UG bzw. GmbH, die Summe ist ja schnell zusammen, und dann als angestellter Geschäftsführer. Du denkst, das ist bei OneUp oder TST nicht möglich. Ansonsten müsste man dort noch mal nachfragen.

Beste Grüße,
Renkotrader

Der Vorteil bei einer Prop-Firma ist (egal ob privat oder über eine Firma), dass du dem FA gegenüber keine einzelnen Trades nachweisen musst, da es sich ja um "Erlöse aus Provisionen" handelt. Wenn du den eigenen Account (egal ob privat oder über eine Firma) handelst, musst du dem Finanzamt JEDEN EINZELNEN TRADE nachweisen. Das ist, wenn du das manuell (oder auch über einen Steuerberater) machen willst, ein enormer Aufwand, den sich jeder Steuerberater (wenn er sich denn überhaupt damit auskennt !) natürlich nach Aufwand bezahlen lässt. Da kann dann leicht mal eine höhere vierstellige Summe zusammenkommen, je nach Anzahl deiner Trades. Das ist ja auch der Grund, warum RIDE nur Broker anbietet, die eine automatisierte Wertpapierverbuchung unterstützen, weil sich nur so die Aufwände (und Kosten) der Steuerberater im Rahmen halten lassen.

Bei OneUp und SpeedUp Trader ist es definitiv NICHT möglich, als Firma zu handeln. TST habe ich mir wie schon gesagt noch nicht näher angeschaut.

Natürlich hast du bei einer vermögensverwaltenden GmbH etwas mehr Aufwand (und Kosten) als bei deiner Einzelfirma.
Eine UG würde ich aus Gründen des "Ansehens" eher nicht empfehlen und ist vom Aufwand her auch nicht geringer einzuschätzen als eine "normale" GmbH.

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Hallo Daytrader999,

ja, das mit den Vorteilen leuchtet schon ein, keine einzelnen Trades verrechnen zu müssen, sondern nur die Provisionseinnahmen. Auch die notwendigen Kosten für den Steuerberater sind definitiv ein Punkt, der beachtenswert ist.
  • Entweder Trading GmbH (und geschickterweise noch die Holding GmbH dazu), dann tolles Konstrukt mit wenig Steuern. Dafür hohe Kosten/Aufwand, Bilanzierung/Jahresabschluss. Sowie hohe Datenfeed-Kosten als Profesional. Dafür Handel von eigenem Geld zusätzlich möglich. Eingeschränktere Prop-Trading-Firmen-Auswahl.
  • Oder Einzelgewerbe, alle Prop-Trading-Firmen zur Auswahl, kein Handel mit eigenem Geld, wenig buchhalterischer Aufwand, geringere Kosten im Falle eines Steuerberaters - doch Steuern auch selbst machbar. Non-professional Datenfeed, also geringe bis null Kosten. Relativ hoher Steuersatz zwingt zu größeren Anschaffungen/Ausgaben, um Steuerlast zu senken.

Ich sags mal so: Mai/Juni Qualifikation(en) bei beliebigen Prop-Trading-Unternehmen machen, als Einzelunternehmer durchführen. 2022 Check bzw. möglicher Wechsel auf Kapitalgesellschaft, wenn die Zahlen und der Aufwand es rechtfertigen. Also nichts überstürzen, erst mal abwarten, ob der Weg stimmig ist und welche Anpassungen man sich dann doch wünscht.

Viele Grüße,
Renkotrader

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Hallo Daytrader999,

ja, das mit den Vorteilen leuchtet schon ein, keine einzelnen Trades verrechnen zu müssen, sondern nur die Provisionseinnahmen. Auch die notwendigen Kosten für den Steuerberater sind definitiv ein Punkt, der beachtenswert ist.
  • Entweder Trading GmbH (und geschickterweise noch die Holding GmbH dazu), dann tolles Konstrukt mit wenig Steuern. Dafür hohe Kosten/Aufwand, Bilanzierung/Jahresabschluss. Sowie hohe Datenfeed-Kosten als Profesional. Dafür Handel von eigenem Geld zusätzlich möglich. Eingeschränktere Prop-Trading-Firmen-Auswahl.
  • Oder Einzelgewerbe, alle Prop-Trading-Firmen zur Auswahl, kein Handel mit eigenem Geld, wenig buchhalterischer Aufwand, geringere Kosten im Falle eines Steuerberaters - doch Steuern auch selbst machbar. Non-professional Datenfeed, also geringe bis null Kosten. Relativ hoher Steuersatz zwingt zu größeren Anschaffungen/Ausgaben, um Steuerlast zu senken.

Ich sags mal so: Mai/Juni Qualifikation(en) bei beliebigen Prop-Trading-Unternehmen machen, als Einzelunternehmer durchführen. 2022 Check bzw. möglicher Wechsel auf Kapitalgesellschaft, wenn die Zahlen und der Aufwand es rechtfertigen. Also nichts überstürzen, erst mal abwarten, ob der Weg stimmig ist und welche Anpassungen man sich dann doch wünscht.

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Guter Plan. Aber wozu die Holding, die brauchst du definitiv nicht und bringt dir keinen Vorteil, wenn du in diesem relativ engen Geschäftsbereich bleibst.

Die Kosten für den Steuerberater inkl. aller Buchungen, Steuererklärungen, Bilanzen und Abschlüsse bekommst du ab 1.699,- Euro netto, man sollte aber mit ca. 2.000,- Euro / Jahr rechnen, je nach Umfang deiner Anforderungen.

Und lt. Auskunft von CQG, Rithmic UND diversen Brokern fällst du als reine vermögensverwaltende GmbH auch nicht zwangsläufig unter die Professional-Regelung....aber wenn du steuerlich für dich vertreten kannst hier noch abzuwarten, ist das sicherlich ein guter und gangbarer Weg.

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Moin Daytrader999,

das mit der Holding macht schon Sinn, um Steuern zu sparen, aber das Ganze wird dann deutlich komplexer. Dazu braucht man einen Steuerberater/Wirtschaftsprüfer, der davon wirklich was versteht. Es geht dabei um Transfer von einer in die andere Gesellschaft auf Basis von Gewinnausschüttungen, Darlehen... Für mich ideal, um mit mehreren operativen GmbHs zu agieren, also unterschiedliche Geschäftsbereiche zu separieren. Doch ich kann diesen Weg noch nicht gehen, lohnt sich erst bei entsprechendem Kapital.

Das mit der Vermeidung des Status "Professional" habe ich auch schon rausbekommen, das ist ja auch ein wichtiger Punkt.

Weißt Du, ob es bei LeeLoo auch Sonderregelungen gibt, wie man das bei OneUp immer wieder liest nach dem Funding-Prozess? Ich hab von LeeLoo bis jetzt noch nie etwas gehört, aber es liest sich alles irgendwie "normaler".

Ich will mit dem NT8 traden, daher TST, OneUp und LeeLoo die Favoriten. Bei LeeLoo nur 88 USD Datenfeed das ganze Bundle, das ist okay. Hier eben Vorteil OneUp und Nachteil TST.

Da EUREX aktuell nicht unterstützt wird, wäre TST zusätzlich mit 69 USD Datenfeed der Plan.

Viele Grüße,
Renkotrader

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Moin Daytrader999,

das mit der Holding macht schon Sinn, um Steuern zu sparen, aber das Ganze wird dann deutlich komplexer. Dazu braucht man einen Steuerberater/Wirtschaftsprüfer, der davon wirklich was versteht. Es geht dabei um Transfer von einer in die andere Gesellschaft auf Basis von Gewinnausschüttungen, Darlehen... Für mich ideal, um mit mehreren operativen GmbHs zu agieren, also unterschiedliche Geschäftsbereiche zu separieren. Doch ich kann diesen Weg noch nicht gehen, lohnt sich erst bei entsprechendem Kapital.

Das mit der Vermeidung des Status "Professional" habe ich auch schon rausbekommen, das ist ja auch ein wichtiger Punkt.

Weißt Du, ob es bei LeeLoo auch Sonderregelungen gibt, wie man das bei OneUp immer wieder liest nach dem Funding-Prozess? Ich hab von LeeLoo bis jetzt noch nie etwas gehört, aber es liest sich alles irgendwie "normaler".

Ich will mit dem NT8 traden, daher TST, OneUp und LeeLoo die Favoriten. Bei LeeLoo nur 88 USD Datenfeed das ganze Bundle, das ist okay. Hier eben Vorteil OneUp und Nachteil TST.

Da EUREX aktuell nicht unterstützt wird, wäre TST zusätzlich mit 69 USD Datenfeed der Plan.

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Moin Renkotrader,

ok, wenn du mehrere unterschiedliche GmbHs / Geschäftsbereiche betreibst, dann macht eine Holding sicher Sinn. Und damit kennen sich die meisten Partner-Steuerberater bei RIDE auch gut aus.

Bei LeeLoo gibt es definitiv keine solchen Sonderregeln bei den funded account Modellen wie bei OneUp, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

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Moin Daytrader999,

bisher betreibe ich keine Kapitalgesellschaften. Mir gehts darum, das Ganze richtig zu planen. Daher diese Gedanken.

So, wie es aussieht, ist LeeLoo der richtige Partner in Sachen Prop-Trading-US-Futures. Das wird dann die erste Qualifikation sein, die ich machen werde. FTMO anschließend, denke ich. Mal abwarten.

Viele Grüße,
Renkotrader

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Ich habe MES Capital zur 90 Day Rule befragt, mir wurde gesagt es bezieht sich auf die "start Balance", bedeutet man muss nur alle 15 Tage im Gewinn sein und nicht periodisch.

Bei Leeloo handelt man dauerhaft nur einen Demo Account und wenn man "Professioneller Trader" ist muss man zu den 88 USD noch 105 USD pro Börse zahlen, wohl gemerkt für einen Demo Account. Da ich neben e2t noch einen zweiten Anbieter suche um der Scheinselbstständigkeit vorzubeugen werde ich Oneuptrader wohl vorziehen.

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Scheinselbstständigkeit

Spannde Frage - kann eine amerikanische Firma zur Zahlung von Sozialabgaben und Gewährung von Urlaub (was fällt sonst noch darunter? sorry, bin schon zu lange weg) nach deutschem Recht verdonnert werden oder musst du das dann selbst übernehmen?

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Spannde Frage - kann eine amerikanische Firma zur Zahlung von Sozialabgaben und Gewährung von Urlaub (was fällt sonst noch darunter? sorry, bin schon zu lange weg) nach deutschem Recht verdonnert werden oder musst du das dann selbst übernehmen?

Nein, wenn die Firma nicht haftbar gemacht werden kann muss der "Arbeitnehmer" den Schaden begleichen.

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Hi Traders,

LeeLoo sieht mir komisch aus: peinliche Videos, keine seriösen Gesichter, kein Telefon... Da wird es dann wohl doch die Kombi OneUp, TST und FTMO - wenn auch FTMO ebenso aus einem Demoaccount gehandelt wird.

Bei dieser Mischung erledigt sich das mit der Scheinselbstständigkeit eh, bei zweien muss man noch ein wenig mehr auf die Einnahmen-Verteilung achten.

Viele Grüße,
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Ich denke, dass das überhaupt keine Rolle spielt, da du in keinem Arbeitsverhältnis stehst. Du erwirtschaftest nur Einkünfte, die mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern sind. Diesen Markt halte ich für verlogen, da diese nur an den Gebühren interessiert sind. Jeder normale Trader, der einen soliden Track Record hat, braucht keine Prop Firma, der kann sich sein Geld jederzeit selbst verdienen. Auch die mögliche Skalierung, ein Argument der Prop-Firmen, ist kein Problem, durch niedrige Margin-Anforderungen und billiges Geld.

Als schlechter Möchtegern-Trader gehst du so oder so unter, nur das du vorher noch den anderen die Tasche voll machst (allgemein gesprochen).


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Nein, wenn die Firma nicht haftbar gemacht werden kann muss der "Arbeitnehmer" den Schaden begleichen.


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Ich denke, dass das überhaupt keine Rolle spielt, da du in keinem Arbeitsverhältnis stehst. Du erwirtschaftest nur Einkünfte, die mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern sind. Diesen Markt halte ich für verlogen, da diese nur an den Gebühren interessiert sind. Jeder normale Trader, der einen soliden Track Record hat, braucht keine Prop Firma, der kann sich sein Geld jederzeit selbst verdienen. Auch die mögliche Skalierung, ein Argument der Prop-Firmen, ist kein Problem, durch niedrige Margin-Anforderungen und billiges Geld.

Als schlechter Möchtegern-Trader gehst du so oder so unter, nur das du vorher noch den anderen die Tasche voll machst (allgemein gesprochen).

Bzgl. der Einkünfte gebe ich dir Recht, es spielt keine Rolle da du ja nur "Provisionen" erwirtschaftest und nicht zwangsläufig wirtschaftlich von einer Firma abhängig bist.

Und natürlich sind die Prop-Firmen primär an den Gebühren interessiert, das ist nun mal deren Geschäftsmodell. Auf der anderen Seite brauchst du - (d)eine profitable Methode vorausgesetzt - nur einen Bruchteil des Kapitals, das du üblicherweise in einen (privaten) Trading-Account einzahlst, um deine Gewinne "exponentiell" zu kumulieren.

Dies lässt sich z.B. dadurch erreichen, indem man seine Trades 1:1 auf weitere Accounts repliziert, d.h. man macht seine täglichen "Brot und Butter" Trades in einem beliebigen Primär-Account, und diese Trades werden dann in den anderen angeschlossenen Accounts entsprechend repliziert. Dadurch lässt sich der eigene Kapitaleinsatz signifikant reduzieren, da man ja nur einmal den eigenen Account befüllen muss.

Es gibt inzwischen einige Firmen auf dem Markt die entsprechende Kopier-Software anbieten, auch z.B. zwischen Ninja Trader und anderen Plattformen.

Aber natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er beschreiten möchte....

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Hallo Traders


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Diesen Markt halte ich für verlogen, da diese nur an den Gebühren interessiert sind. Jeder normale Trader, der einen soliden Track Record hat, braucht keine Prop Firma, der kann sich sein Geld jederzeit selbst verdienen. Auch die mögliche Skalierung, ein Argument der Prop-Firmen, ist kein Problem, durch niedrige Margin-Anforderungen und billiges Geld. Als schlechter Möchtegern-Trader gehst du so oder so unter, nur das du vorher noch den anderen die Tasche voll machst (allgemein gesprochen).

Es geht hierbei um das grundsätzliche Problem der Versteuerung/Verlustanrechnung. Kapitalgesellschaft, Prop-Trading & Auswandern stehen als grundsätzliche Methoden zur Verfügung. Prop-Trading-Firmen haben ein doppelseitiges Geschäftsmodell: Ausbildungs-/Qualifikationsvergütung UND Partizipieren am Trading guter Trader. FTMO beispielsweise erstattet, sofern man durchhält, die Gebühren zurück. Das halte ich für ein überaus faires Modell.

Ich kenne mehrere Trader, die über TST, OneUp Geld und FTMO verdient haben und dann dieses Geld dazu verwendet haben, ihr eigenes Konto zur eröffnen und positiv performend zu handeln. So kommst Du quasi ohne Kapital an eigenes Kapital über die Qualifizierung. Zudem musst Du zwangsläufig sehr strikte Regeln befolgen - ausnahmslos. Einmal Regelmissachtung, wie zum Beispiel Halten eines Trades zu Newszeiten, und der Ofen ist aus, das Konto ist futsch. Das schult ungemein!

Ganz sicher gibt es schwarze Schafe, doch ich selbst kann das nicht beurteilen, wer zu diese gehört. Bei TST, OneUp und FTMO bin ich mir aus oben genannten Gründen sicher, dass diese nicht dazu gehören. Mehr kann ich leider nicht dazu sagen mangels Praxis.

Viele Grüße,
Renkotrader

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